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Die Nikon D7100 am Mikroskop

Wir waren mit der Performance der Nikon D7000, die bereits vor vier Jahren die Markteinführung feierte, auf dem Mikroskop sehr zufrieden und waren nun schon neugierig, was die Experten von Nikon bei der D7100 noch verbessert haben. Da die Einsteiger-Linie von Nikon (D5100, D5200, D5300) nur mit Vorbehalt für den Einsatz in der Mikroskopie geeignet ist, steht für Nikon Liebhaber als Basismodell die Nikon D7000 und die D7100 zur Verfügung.

Nikon D7100 von vorn Nikon D7100 von der Seite, Anschlüsse

Betrachtet man die Gehäuse der Nikon D7000 und der Nikon D7100, so kann man von außen keine großen Unterschied zwischen den beiden Modellen entdecken. Auch gewichtsmäßig sind sie ident (Kamerabody: 780 gr). Der Body selbst ist wie von Nikon in dieser Preisklasse gewohnt, hochwertig verarbeitet und die Tasten sind gut durchdacht und leicht zu bedienen.

Auf der Rückseite erkennt man die kleinen Unterschiede. Es gibt einen zusätzlichen Knopf, mit dem man ein Schnellmenü auf das Display holen kann. Das Display selbst ist sehr gut, aber wie beim Vorgängermodell nicht schwenk- und rotierbar, sondern leider fix verbaut.

Die Nikon D7100 hat einen APS-C Sensor im Dx Format mit 24 Megapixel. Die ISO-Sensibilität lässt sich automatisch von 200 bis 25.600 einstellen und manuell ab 100. Die Farbtiefe beträgt 36 Bit. Die  Nikon D610 hat im Vergleich dazu 42 bit.

Mithilfe unserer LM digitalen Adaptern ist die Kamera sehr schnell auf allen gängigen Mikroskopen, sowohl am Fototubus als auch am Okulartubus montiert

Im Live View Modus ist eine Lupenfunktion vorhanden und das Live View Bild lässt sich problemlos über ein HDMI-Kabel auf einem externen Monitor ausgeben. Sehr komfortabel ist die Möglichkeit, die automatische Ausschaltzeit der Live View Funktion auf unbegrenzt einzugeben. Dies ist ein sehr wichtiger Punkt, wenn man plant, Live-Präsentationen bei Vorträgen oder Vorlesungen zu zeigen (bei der Nikon D5300 kann man die Ausschaltzeit auf maximal 30 Minuten begrenzen). Der Verschluss der Kamera ist beim Auslösen sehr leise.

In jedem Fall sollte am Mikroskop mit der Nikon Camera Control Pro 2  Software zur Steuerung der Kamera per PC oder Tablet gearbeitet werden, um hochqualitative Bilder zu erhalten. Diese Software ist bei Nikon nicht im Lieferumfang der Kamera enthalten und muss extra gekauft werden (ca. 130,- €).

     Nikon D710 Camera Control Pro

Die Nikon D7100 steht in direkter Konkurrenz zur Canon EOS 70D, diese hat zwar weniger Pixel, besitzt aber dafür ein bewegliches Display und die Software zur Steuerung via PC ist gratis im Lieferumfang der Kamera enthalten.

Fazit:

Die Nikon D7100 ist auf alle Fälle eine sehr gute Kamera mit einem guten APS-C Sensor. Sie bietet alle Funktionen, die für den Einsatz in der Mikroskopie wichtig sind. Preislich ist sie im mittleren Segment angesiedelt (ca. 900,- €). Zwar ist sie etwas teurer als die Nikon D5300, bietet aber wesentlich mehr Qualität. 

21.02.2014


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