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Digitale Fotografie mit dem Nikon Alphaphot 2 Mikroskop

Das Nikon Alphaphot 2 gibt es in vier verschiedenen Ausführungen (YS2-HF,YS2-H, YS2-TF und YS2-T). Die hier vorgestellten Möglichkeiten zur Anbindung an eine Kamera gelten für alle vier Modelle.

Das Nikon Alphaphot 2 ist ein günstiges Labormikroskop vom Typ endlich aus den 1990er Jahren. Ausgestattet ist es mit CF-Objektiven (standardmäßig im Vierfach-Revolver: 4x, 10x, 40x und 100x), die lediglich geringe chromatischen Abweichungen aufweisen. Es ist sehr gut gefertigt und äußerst stabil. Der Kondensor ist nach dem Abbe-Prinzip konstruiert und beinhaltet zusätzlich eine asphärische Linse. Mit der eingebauten Aperturblende kann man Kontrast und Auflösung erhöhen. Von Vorteil ist auch, dass für diese Mikroskopserie umfangreiches Zubehör erhältlich war und zum Teil noch immer ist. (Objektive, Okulare,...).

Es kann auch für die unterschiedlichsten Mikroskoptechniken ausgestattet werden, wie Phasenkontrast, Dunkelfeld, Floureszenz, Polarisation und Epi-Illumination

Ursprünglich konnte das Mikroskop für die analoge Fotografie mit der Nikon-Microflex-FX-Serie mit einem trinokularem Fototubus ausgestattet werden. Wahlweise konnte man auch analoge Videokameras (CCTV-Kameras) darauf betreiben. 

Für die Anbindung einer digitalen Kamera an dieses Mikroskop gibt es mehrere Varianten. Verfügt das Instrument über einen Fototubus, so ist es am bequemsten, diesen für Fotodokumentationen zu nutzen. Wir verwendeten bei der Montage an das Mikroskop eine Canon EOS 650D. Zu bedenken ist beim Fotografieren durch den Fototubus, dass man den gesamten Okularkopf auf die Seite drehen muss.

Im linken Bild sieht man die Option mit originalem Nikon Fototubus. In diesem Fall benötigten wir lediglich unseren LM digital Adapter DSLRCT.

Im rechten Bild ist die Variante ohne originalem Nikon Fototubus. Wir montierten an unsere Canon EOS 650D noch unseren TUST38C sowie unseren LM digital Adapter DSLRCC.

Es gibt keinen optischen Unterschied bei den beiden Varianten.

 

Die Verbindung mit einer C-Mount Kamera ist auch sehr einfach. Wir haben eine USB2 - C-Mountkamera (hier:  DFK 72BUC02 USB2 C-Mount Kamera von Imaging Source) auf den Fototubus montiert. Dafür verwendeten wir ebenfalls einen TUST38C sowie eine LM RelayLens05TC.

 

Da die LM digital Mikroskopadapter über keine spezifische Korrekturoptik verfügen (Kompensationoptik), werden die Bildfehler des Mikroskopobjektivs auch am Foto zur Abbildung gebracht. Bei unseren Tests mit 10x Objektiven (10x / 0,25x Ph1 DL) ergaben sich leichte Bildfeldwölbungen am Rand. Zu sehen im Foto unten als etwas unscharfe Striche zum Rand hin.

 

Wie bei allen älteren Mikroskopen des endlich Bautyps erzielt das Nikon Alphaphot 2 eine mittlere Bildqualität. Sehr gute Bildqualitäten erreicht man mit Markenmikroskopen vom Typ unendlich mit hochwertigen Planobjektiven. Bei diesen Systemen werden die Restbildfehler im Stativkörper des Mikroskops korrigiert.

Fazit: Das Nikon Alphaphot 2 ist ein qualitativ gutes Labormikroskop aus den 1990er Jahren. Es ist auch sehr gut geeignet für die Verwendung in Schulen. Die Anbindung an Fotosysteme zur Erstellung von Fotodokumentationen ist sehr einfach möglich. Die Bildqualität ist durchschnittlich, bedingt durch die Bauart (Typ endlich). 

    30.04.2013


Fotografie:

Die Adaption an digitale Spiegelreflex-(DSLR), System- oder C-Mountkameras erfolgt sehr einfach mit den LM digital SLR Adaptern mit planachromatischer Optik. Mit unseren Produkten gelingen Mikroskopfotos von sehr hoher Qualität. Für die Wahl des passenden Adapters an Ihre Kamera steht Ihnen unser Online-Konfigurator zur Verfügung. Oder Sie kontaktieren uns per Mail, am besten mit Fotos Ihres Mikroskops.

Aktuelle DSLR- und Systemkameras verfügen über die moderneste Technologie und sind großteils für die Mikroskopie sehr gut geeignet. Die meisten lassen sich auch bequem vom PC /Mac aus steuern. Bedingt durch die hohen Verkaufszahlen haben diese im Vergleich zu Mikroskop-Spezialkameras ein exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis.

Merkmale von Top DSLR- und Systemkameras:
- große, leistungsfähige Vollformatsensoren (36 x 24 mm)
- Sensorauflösung von 50 Megapixel
- Lichtempfindlichkeit von über ISO 100.000
- Hoher Dynamikumfang (etwa 14 Blendenstufen)
- kurze Belichtungszeiten von 1/8000 Sekunde
- Videoaufnahmen in Ultra HD (4k)
- Live Video Aufnahmen auf externen Monitoren in Ultra HD-Qualität

In den meisten Fällen sind diese Kameras deutlich leistungsfähiger als Mikroskopkameras mit kleinen Sensoren (1/2" oder 2/3"). Auf unserer Website finden Sie ebenfalls unsere aktuellen Kameraempfehlungen und ein Kameraranking, speziell ausgearbeitet für die Mikroskopie.

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