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Testbericht Canon EOS 60D

Die Tauglichkeit der Canon EOS 60D für die Mikroskopie interessierte uns schon lange. Als Nachfolgerin der Canon EOS 50D ist sie zwischen der Canon EOS 650D und der Canon EOS 5D Mark III positioniert. 

Von außen präsentiert sie sich sehr kompakt und robust, obwohl der Body aus Kunststoff und nicht aus Metall ist. Für die Mikroskopie ist dies durchaus ein Vorteil, da es das Gewicht relativ gering hält. So wiegt die Canon EOS 60D "nur" 750gr (im Vergleich die Canon EOS 5D Mark III wiegt stolze 960gr!). Die Rückseite ist sehr übersichtlich gestaltet mit recht wenig Knöpfchen und Schalter. Das klapp- und schwenkbare Display (7,6mm)  nimmt mehr als die Hälfte der Fläche ein. Das Vorgängermodell, die EOS 50D hatte noch ein fixes Display.

Die Kamera hat einen C-MOS Sensor (22,3 x 14,7) mit 18 Megapixel

Getestet haben wir die Kamera mit einem Nikon SMZ745T Mikroskop. Für die Adaption am Fototubus (linkes Bild) verwendeten wir einen DSLRCC

Die Montage am Okulartubus (rechtes Bild) erfolgt mit einem TUST30S und einem DSLRCT. Am Okulartubus erhält man auch das gewünschte große Bildfeld, sodass hochqualitative Mikrofotografie mit dem SMZ745T auch mit Spiegelreflex- und Systemkameras ohne Einschränkung möglich ist.

 

Nun zu den technischen Einzelheiten. Die Lichtempfindlichkeit der Canon EOS 60D reicht im Automatikmodus von ISO 100 bis ISO 6.400, manuell kann man im H-Modus bis ISO 12.800 einstellen. Das Signal-Rausch Verhältnis hat die Kamera gut im Griff. Sie verfügt über 42 bit Farbtiefe.

Die Kamera verfügt über einen HDMI-Ausgang und kann selbstverständlich Full HD Videos machen (1.920 x 1.080 Pixel) mit max. 24 Bildern pro Sekunde.

Die Akku-Kapazität ist um rund ein Drittel stärker als bei der Canon EOS 650D. Leider hat die Canon EOS 60D nur einen Kartenslot.

Bei unseren Testreihen war folgende Firmware installiert:

Im Vergleich zur Canon EOS 650D verfügt die Canon EOS 60D über einen Leise-Modus. Diese Funktion ist bei Mikroskopie-Anwendungen sehr vorteilhaft. Dadurch verringern sich Vibrationen in der Kamera, die zu Verwacklungen und Unschärfen in der Bildqualität führen. Den Leise Modus (Canon nennt es Leise Aufnahmen) stellt man über das Menü ein. 

Wie alle Canon DSLR Kameras der neueren Generation hat sie auch einen Live View Modus. Für die Mikrofotografie sehr gut ist, dass die Lupe auch in diesem Modus funktioniert.L Sehr komfortabel ist, dass es keine maximale Zeitlimitierung des Live View gibt. Man kann selbst auswählen, ob es ein Zeitlimit für den Live View Mode geben soll und wenn ja, wie lange dieses sein soll. 

Ein großer Pluspunkt bei Canon ist, dass die Remote Control Software (EOS Utility) im Lieferumfang der Kameras enthalten ist. Auch mit der Canon EOS 60D lässt sich damit einwandfrei arbeiten. Einmal an das Steuern der Kamera vom PC aus gewöhnt, mag man es nicht mehr missen. Das Arbeiten an sich ist ungemein bequemer und dadurch erhöht sich der Arbeitsfluss deutlich.

   

Fazit: Die Canon EOS 60D ist der Geheimtipp für die Mikrofotografie. Für nur in etwa € 200 Aufpreis zur EOS 650D bietet sie Profi-features, die Vollformatkameras um nichts nachstehen. So punktet sie selbst bei großen Vergrößungen mit Detailreiche. Sie ist ein gelungenes Update ihrer Vorgängerin, der EOS 50D. So besitzt Sie ein schwenk- und rotierbares Display. Ihr großer Vorteil im Vergleich zu den günstigeren Canon Modellen ist die Silent Mode Funktion, mit der man noch vibrationsärmer und somit schärfer fotografieren kann. 

20.12.2012


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