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Archivieren von Videosequenzen mit der Videokomprimierung DivX®5

Videofilme brauchen unkomprimiert sehr viel Speicherplatz. Für eine Stunde in voller DV-Qualität benötigt man ungefähr 13 GB. Nun ist man auf der Suche nach einer geeigneten Videokompressionsart. Abhängig vom Verwendungszweck und Kompatibilitäts-Wünschen wählt man eine passende Kompressionsart aus. Zu den häufig verwendeten Video-Kompressionsverfahren gehören: MPEG1, MPEG2, MPEG4, mov (QUICKTIME®:); VHS VideoCD .  Das derzeit beste Verhältnis zwischen Speicherplatzbedarf und Bildqualität bietet jedoch der Codec von DivX® Networks, der frei im Netz erhältlich ist. Mit diesem DivX®-Codec passt ein 90 Minuten langer Film auf eine normale beschreibbare CD (700 MB). Deshalb eignet sich dieser Codec am besten zum Archivieren der  großen Camcorder Filme.  Eine 16 Minuten lange Videosequenz in voller DV-Qualität (Auflösung von 720x 574) benötigt ungefähr 3 GB; nach der Kompression mit DIVX®: gerade noch 200 MB. Der erhaltene Film ist ungefähr 20 mal kleiner als die ursprüngliche Datei. Zum Abspielen der komprimierten Video-Sequenzen ist  ein schneller Rechner erforderlich. Allgemein ist zu sagen, dass bei digitaler Videobearbeitung ein schneller Computer benötigt wird. Der  DivX® Codec bietet zum Abspielen eine Option, die sich Postprocessing Setting nennt. Diese Funktion ist über den Player (Media Player®... ) frei einstellbar. Durch diese Funktion wird beim Abspielen des Filmes jedes Bild neu berechnet (rendering) und die Bildqualität wird nochmals verbessert.  Wer den Postprocessing Level falsch einstellt, wird prompt mit Ruckeln bestraft. Um den Film abspielen zu können, muss im betreffenden Rechner der DIVX® Codec installiert sein. Last but not least ist zu sagen, dass die Bild-Qualität mit diesem DivX®: Codec sehr hoch ist.

Was wird für die Komprimierung in DivX® benötig?
 
 
1. DivX® Codec,  derzeit: Divx®: Codec 5
2. Videoschnittsoftware Pinnacle Studio 7 ®:

 oder Virtual Dub (Freeware)
3. Player zum Abspielen der Filme  zb. Windows Media Player ®

Erste Schritte für die Komprimierung mit Virtual Dub
 

Nachdem der Film mit dem Open Video File Button geöffnet wurde, wird  der Compression Codec DivX®: ausgewählt. Dann klickt man den Configure Button, rechts davon .
Nun wird der DivX®: Codec angepasst. Er bietet eine Unzahl von Einstellungsmöglichkeiten an,  um einen grossen Bereich der Wünsche abzudecken. Am einfachsten ist es, wenn man am Anfang  "1 pass" auswählt und die Encoding bitrate ungefähr zwischen 700 und 1000 kbps einstellt. Sonst lässt man alles unberührt. Alle Einstellungen haben großen Einfluss auf Bildqualität und Speicherplatzbedarf. 


Nachdem man den Videocodec ausgewählt hat, sollte ein Deinterlacing Filter auswählen werden, um häßliche Artefakte zu vermeiden.



In diesem Menü können auch andere Filter ausgewählt werden. z.B. zur Reduktion der Bildgröße, Helligkeit, Kontrast....


Weiters wählt man äquivalent zum Video-Codec nach Belieben den Audio- Codec aus. Sehr leistungsfähig sind derzeit MP3 oder der Lame Codec.
Man gibt der  Videosequenz eine neuen Namen  und drückt den "Speichern" Button.
Nun beginnt der Computer den Film in DivX®  zu encodieren. Das Status-Fenster von Virtual Dub gibt wichtige Auskünfte über Fortgang, Speicherplatzbedarf (MB), Geschwindigkeit (fps = frames per second) und die voraussichtlich benötigte Zeit.
 
 
 
 

Verwendeter Rechner: Notebook Gericom®: Webboy PIII 1000 , Win ME®


 
 
  Verwendung von DV Camordern und Digitalkameras mit LM Digital Adapter in der Mikroskopie

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