Micro-Tech-Lab Newsletter von 28.10.2009
Weniger ist mehr! HD Camcorder um 79.-- Euro schlägt Profikameras!Die Oktober-Ausgabe unseres Newsletters steht ganz im Zeichen von hochauflösenden Videoaufnahmen in der Mikro- und Makroskopie. Besonders die neuen HD-Camcorder mit Flash-Speicher und schwachen optischen Zoomobjektiven oder Festbrennweiten-Objektiven sind interessant. Bei unseren Tests überraschte ein günstiger AIPTEK HD Camcorder um 79.-- Euro!
Der AIPTEK HD Camcorder liefert eine außerordentliche Videoqualität, hat einen HDMI Ausgang und stellt somit viele Profivideokameras in den Schatten.
Bild1: AIPTEK Camcorder mit LM Universal Filter Adapter und LM Digital Adapter
Eine
neue Generation von Camcordern verdrängt die alten DV Camcorder mit
Magnetbändern zunehmend vom Markt. Durch die Verwendung von
Flash-Speichern (MMC / SD / CF...) lassen sich kleinere,
leistungsfähigere Camcorder konstruieren. Bandlaufwerke schränken das
Design stark ein und haben zudem viele Nachteile. Bedingt durch ihren
komplexen mechanischen Aufbau sind sie besonders für Vibrationen und
Schmutz anfällig. Außerdem sind die Medien teuer und schwer.
Einige
Hersteller, wie zum Beispiel AIPTEK , Samsung, Kodak..., verfolgen das
Konzept möglichst wenig bewegliche Teile in ihre Kameras zu
integrieren. Infolge des Verzichts von optischen Zooms mit beweglichen
Teilen lassen sich noch kleinere und handlichere Camcorder bauen. Der
Sensor des AIPTEK HD Camcorders besitzt eine weit höhere Auflösung, als
für den Videomodus notwendig ist. Daher ist es möglich, mithilfe eines Festbrennweitenobjektivs, einen Zoom zu realisieren. Dabei wird je nach Zoomstellung ein unterschiedlich großer Bereich des Sensors verwendet.
Bild2: AIPTEK Camcorder mit LM Universal Filter Adapter und LM DSLR Makroobjektiv 40mm
Für
den Einsatz am Mikroskop oder aber auch bei der Verwendung von
Vorsatzlinsen ( z.B LM DSLR Makroobjektiv), sind aufwändige und starke
Zoomobjektive (20x und mehr), wie sie beispielsweise teure Camcorder
haben, nur von Nachteil. Der komplexe Aufbau mit unzähligen optischen
Linsen reduziert die Bildqualität beträchtlich. Simpel aufgebaute
Objektive, mit möglichst wenig Elementen sind für den Einsatz am
Mikroskop wesentlich besser geeignet. Noch dazu sind Kameras mit
einfachen Objektiven deutlich günstiger. Bei stationärem Betrieb ist
der HDMI Ausgang sehr vorteilhaft, da man damit das Live Bild des HD
Monitors in voller Auflösung betrachten kann.
Fazit: Bedingt durch das minimalistische Design, sind günstige Camcorder oft viel besser für die Spezialanwendung Mikro-/Makroskopie geeignet als teure Kameras!
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