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LM Adapter für die Mikroskopie im Überblick
Für folgende Mikroskope bieten wir LM Adapterlösungen an
Online Konfigurator: LM Mikroskop Adapter für alle Digitalkameras und Mikroskope
LM DSLR Makroskop 16x: Professionelle Fotodokumentation zum Schnäppchenpreis
LM Makroskop 32x: Verwandeln Sie Ihre digitale Spiegelreflexkamera in ein Mikroskop / Makroskop
LM Foto-Mikroskop: die flexible Fotolösung für Kameras mit großen Sensoren!
Makro-Vorsatzlinsen: LM Macro 40 und 80 mit planachromatischer Präzisions-Optik
Spezial Einschlussmittel für die Mikroskopie (deutsch/englisch)
Micro Tech Lab Beratungsdienstleistung: Mikroskopie,Digitalkameras,Verbesserung der Bildqualität
Dienstleistung: Verbesserung der Bildqualität durch Überprüfung des Mikroskops
Digital-Kamera Ranking für die Einsatz in der Mikroskopie
Leitfaden zur Kamerawahl für die Mikrofotografie
DSLR Kamera oder Mikroskop-Spezialkamera?
Bildsensor: Dynamikumfang - Einfluss auf die Bildqualität
Mikroskop Empfehlung
LM Mikroskopadapter: Die professionelle Canon EOS 5D Mark IV überzeugt am Mikroskop!
LM Mikroskopadapter: die neue Mittelklasse-DSLR Canon EOS 80D passt ausgezeichnet auf Ihr Mikroskop!
Test:Die Systemkamera Canon EOS M5 am Mikroskop
Zeiss Stemi 508 Stereomikroskop: Mikroskop Adapter für Digitalkameras (DSLR- und Systemkameras, Camcorder)
Olympus IX2 – Serie: DSLR- und Systemkameras bieten Ihnen Aufnahmen mit maximaler Bildqualität
Adapterlösung für das Stereomikroskop Stemi SV8 von Zeiss
Die Nikon SMZ 645-660 Stereomikroskope in der Mikrofotografie
LM Digital Adapter machen die inversen Nikon Eclipse MA 100 und MA 200 Mikroskope fit für die Mikrofotografie
Hervorragende Bilder mit den Geräten Leica DM 4B/ DM 6B und LM Digital Adapter
LM Fotomikroskop mit der Nikon C-Mountkamera DS-Fi2 und der Kontrolleinheit DS-L3 für Standardmessaufgaben, Langzeitbeobachtungen etc.
Installation von modernen Kamerasystemen (DSLR-, System- und C-Mountkameras) mit den LM digital Adaptern an das Stereomikroskop Olympus SZX9

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Canon EOS-1D X

Schon heiss ersehnt, reichen wir nun endlich den Testbericht der Canon Profi-DSLR EOS-1D X nach. Seit ihrer Markteinführung im April 2012 ist sie Nummer 1 unseres Kamerarankings mit 2.000 Punkten Vorsprung vor dem vergleichbaren Konkurrenzmodell, der Nikon D4. Jetzt haben wir sie uns genauer angeschaut und natürlich wie immer besonderes Augenmerk auf die Eignung für die Mikroskopie gelegt.

     

Schon auf den ersten Blick erkennt man, dass es sich um ein gewichtiges Modell handelt. Die Form ähnelt stark der Nikon D4, aber das verwundert nicht, hat sie doch die gleichen Anforderungen zu erfüllen. Angesichts des hohen Gewichts (allein der Body wiegt 1,5 kg) sind wir wieder einmal sehr froh, dass wir die Kamera auf ein Mikroskop montieren dürfen und nicht unsere Muskeln beanspruchen müssen. Das Gehäuse ist aus einer Magnesiumlegierung und selbstverständlich sehr edel verarbeitet. Die Kamera ist ausgelegt für den Dauerbetrieb, daher auch das hohe Gewicht, da sie thermische Reserven braucht. Ansonsten wäre der unbegrenzte Live View Modus nicht möglich, da der Sensor zu heiss werden würde.

Die Rückansicht zeigt sich sehr übersichtlich. Einige Bedienelemente sind doppelt, damit man sie sowohl im Hoch- als auch im Querformat leicht bedienen kann. Ebenfalls vorhanden sind zwei Displays, diese können bei Dunkelheit sogar per Knopfdruck beleuchtet werden. Das Display ist übrigens im Vergleich zu anderen Kameras sehr groß mit 3,2" (720 x 480 Punkten). Interessant ist auch, dass Canon eine Verschlusshaltbarkeit garantiert, nämlich von 400.000.  Wir haben die beiden Joysticks als etwas schwer zu bedienen empfunden. Als kleinen Kritikpunkt merken wir an, dass die Kamera kein schwenkbares Display hat, aber auch die Nikon D4 hat keines. Die Hauptzielgruppe dieser Kamera wünscht dies anscheinend nicht. Nun gut, bedient man die Kamera vom PC aus, so benötigt man es auch in der Mikro- und Makroskopie nicht.

Beim Design des Vollformat Sensors wurde das Hauptaugenmerk auf eine hohe Geschwindigkeit und einen hohen Signal- Rauschabstand gelegt. Der Sensor hat nur 18,1 Megapixel, dafür liefert er rauscharme, scharfe Bilder mit einer natürlichen Farbwiedergabe. Da der Sensor nur wenige Megapixel hat, sind diese besonder groß und können dadurch mehr Licht einfangen, höhere ISO Zahlen sind dadurch möglich. Das macht die Kamera einsatzfähig für die Dokumentation von bewegten Objekten und bei schlechten Lichtbedingungen, wie etwa in der Floureszenzmikroskopie.

Die Canon EOS-1D X wird laut Canon ausschließlich über Canon Professional Händler vertrieben und kostet derzeit in etwa € 6.100,- (nur Gehäuse). 

    

Seitlich befinden sich die Anschlüsse, die Canon EOS-1D X verfügt über einen Netzwerkanschluss (LAN-Kabel) und selbstverständlich hat sie auch einen HDMI Anschluss. Weiters besitzt sie auch noch einen USB-Anschluss und nimmt auch alternativ ein klassisches AV-Kabel (im Stereoton).Für den Studiobetrieb kann man noch eine Blitzsynchronbuchse sowie eine Kabelfernauslösebuchse benutzen.

Die Kamera hat auch einen Ethernet Anschluss, somit ist das Remote Shooting auch über das Netzwerk mit Canon EOS Utility möglich und man kann die Fotos direkt am Server ablegen.

Der Akku ist sehr groß (26Wh), das mitgelieferte Ladegerät ladet praktischerweise zwei Akkus gleichzeitig und zeigt auch die Restladezeit an. Für unsere Anwendung wäre es besser, wenn der Akku etwas kleiner und leichter wäre. Im Studiobetrieb ist es sinnvoll, sich ein Netzteil zu zulegen. Die Canon EOS-1D X hat zwei CompactFlash-Steckplätze, sodass man ausreichend Speicherkapazität zur Verfügung hat. Über das Menü lässt sich steuern, wie die Speicherkarten genutzt werden sollen (beispielsweise nacheinander oder parallel). Leider kann man keine SD-Karten und auch keine XQD-Karten verwenden.

Für unsere Testreihen verwendeten wir ein Zeiss Axioskop Mikroskop. Die Montage der Canon EOS-1D X am Fototubus des Mikroskops erfolgte mit Hilfe eines LM Interface44, einem LM  TUST37C und dem LM Weitfeldadapter DSLRCFTC_Pro

Von einer Montage der Canon EOS-1D X am Okulartubus raten wir aufgrund des hohen Gewichts der Kamera ab. Es könnte eine ungünstige Hebelwirkung auf den Okulartubus entstehen, der zu einer Beschädigung führen kann.

Wir verwendeten folgenden Firmware:

Die Kamera ist konzipiert für sehr ambitionierte Fotografen, daher gibt es auch kein Programmwählrad. Programm-, Blenden- und Zeitautomatik sowie manuelle Belichtung stehen jedoch zur Verfügung. Sie bietet viele Möglichkeiten, je nach Anforderung, die Einstellungen individuell vorzunehmen. Der manuelle ISO-Range ist bspw. von 50 bis 204.800 wählbar, wobei man sogar die Ober- und Untergrenze der ISO-Automatik (100 bis 51.200) einschränken kann. Die Nikon D4 hat zwar im manuell Modus ebenfalls einen ISO-Range von 204.800, aber im Automatikmodus eben nur 12.800, deshalb hat sie in unserem Ranking 2.000 Punkte weniger als die Canon EOS-1D X.

Die Farbtiefe der Kamera beträgt 42 Bit. Sowohl bei der ISO Sensibilität als auch bei der Farbtiefe ist die Canon EOS11D X ident mit der Nikon D4.

   

Speziell bei der Verwendung von höheren ISO-Werten empfiehlt sich die Benutzung der Rauschreduzierung.

Um Strom zu sparen, kann man auch das Zeitintervall wählen, nachdem sich die Kamera ausschaltet, wenn nicht gearbeitet wird.

  

Um störende Vibrationen zu vermeiden. die zu Verwacklungen und unscharfen Bildern führen, kann man bei der Kamera auch einen Leise-Modus (Canon nennt es Leise Aufnahmen) wählen 

Mit der Kamera zu arbeiten macht sehr viel Spaß. Sehr genial ist auch, dass gleich wie bei der Nikon D4 die Live View Zeit nicht limitiert ist. Das macht sich in jedem Fall bezahlt, bei Präsentationen oder Vorlesungen. Die Kamera ist auch unglaublich schnell, sie schießt so schnell wie ein Maschinengewehr und macht auch ein ähnliches Geräusch. Dieses kann man aber deutlich reduzieren durch die Verwendung der Spiegelverriegelung. Klappt man den Spiegel nach oben, so löst die Kamera noch schneller und vibrationsärmer aus. So sind z.B. Reihenaufnahmen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 14 Bildern / Sekunde möglich, wenn der Spiegel hochgeklappt ist. Wir haben die kürzest mögliche Belichtungszeiten einiger Kameras miteinander verglichen:

Kameramodell Belichtungszeit
Canon EOS-1D X 1/8000
Nikon D4 1/8000
Canon EOS 60D 1/8000
Canon EOS 700D 1/4000
Canon EOS 650D 1/4000

  

Sehr effizient ist die Serienbildfunktion. Man kann zwei Geschwindigkeitsstufen definieren, die Schnelle sind 12 Bilder pro Sekunde und die Langsame 3 Bilder pro Sekunde. Die maximal mögliche Anzahl der Serienbilder ist auf 99 begrenzt.

Voll ausspielen kann die Kamera ihre Stärken im Studiobetrieb, wenn man das Softwareprogramm Canon EOS Utility verwendet, um sie zu steuern. 

Fazit: 

Die Kamera hat uns begeistert, sie ist wirklich ein Top-Gerät. Aber natürlich ist sie für Standardmikroskopie-Anwendung überdimensioniert, sowohl in der Größe als auch im Preis. Durch ihr hohes Gewicht sollte das verwendete Mikroskop auch entsprechend schwer und stabil sein. Sie ist extrem schnell, bietet ein unlimitiertes Einsetzen des Live Views und liefert sehr gute, rauscharme Fotos. Ihre Stärken kann sie besonders gut ausspielen bei bewegten Objekten (wie z.B. native Spermien, Wasserproben, Mikroorganismen etc.) und Anwendungen bei sehr schlechten Lichtverhältnissen, wie man sie etwa bei der Floureszenzmikroskopie hat. Es ist in jedem Fall eine unserer Lieblingskameras und wer es sich leisten kann, der sollte einen Kauf sehr wohl überlegen.

11.06.2013

                


Neue LM Digital-Adapter für:

Canon EOS 5DS R ( without low-pass filter) / Canon EOS 5DS / Canon EOS 1D X / Canon EOS 6D / Canon EOS 80D / Canon EOS 70D / Canon EOS 800D / Rebel T7i / Canon EOS 77D / Canon EOS 5D Mark III / Canon EOS 60D / Canon EOS 750D / Rebel T6i / Canon EOS 760D / Rebel T6s / Canon EOS 5D Mark II / Canon EOS 1D Mark IV / Canon EOS 7D Mark II /

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